Gebratene Froschschenkel in Frankreich

 

Ja, du hast Recht, dass sind arme Frösche!

Leider werden aber nicht nur in Frankreich Froschschenkel gegessen. Du wirst es kaum glauben, sogar bei uns in der Schweiz macht man das immer noch, weil diese grausame «Delikatesse» nicht verboten ist. Im Welschland kann man sogar in der Migros tiefgefrorene Froschschenkel kaufen.

Der Schweizer Tierschutz STS protestiert schon seit vielen Jahren dagegen und hat schon viele Erfolge erzielt mit seiner Kampagne «Gourmet mit Herz»: Zum Beispiel verkauft Coop seit 2001 keine Froschschenkel mehr.

Es gibt aber noch sehr viel zu tun! Denn jedes Jahr werden immer noch hunderte Tonnen Froschschenkel (oft sogar lebende Frösche) in die Schweiz importiert - an Grossverteiler, Restaurants, Spezialgeschäfte etc.!

 

Möchtest du vielleicht unsere Kampagne unterstützen? Wir sind für jede Unterstützung sehr dankbar!

 

So kannst du helfen

Informiere auch deine Freunde, Schulkollegen etc. darüber, dass viele grausame Delikatessen endlich verboten werden sollten.
Wie wäre es mit einem Vortrag in der Schule zu diesem Thema? Bestimmt sind auch deine MitschülerInnen ganz überrascht, dass es Leute gibt, die Froschschenkel und andere verantwortungslose Produkte essen...

Achte beim Einkaufen darauf, welche Produkte das Geschäft anbietet. Sind auch Tierquälereien darunter - wie z.B. Froschschenkel, Haifischflossen, Gänsestopfleber, Hummer, Kaviar, Eier aus Käfigbatterie etc.? Das Beste ist, nicht mehr dort einzukaufen und der Geschäftsleistung mitzuteilen, weshalb man sie meidet. Das kannst du z.B. auch mit einem Brief machen und ihn vielleicht noch von weiteren Tierfreunden mitunterschreiben lassen

Damit das Einkaufen leichter wird, haben wir die Broschüre «Das Beste für Küche und Natur» gemacht mit einem Spickzettel, der hilft, artgerecht produzierte Lebensmittel zu erkennen.

Genau hinschauen sollte man auch bei der Speisekarte von Restaurants: Welche Gerichte werden da angeboten und sind Tierquälereien dabei? Wenn ja, ist es auch hier das Beste, das Restaurant nicht mehr zu besuchen und dem Wirt mitzuteilen, weshalb man nicht mehr bei ihm einkehren will. Auch für die Gastronomie haben wir eine Kampagne gemacht, sie heisst «Du bist, was du isst».

Wir versprechen dir, dass wir uns auch weiterhin mit aller Kraft gegen Froschschenkel und andere Tierquälerei einsetzen und würden uns über deine Unterstützung sehr freuen!

 

Ich habe in einem Buch gelesen, dass man in Frankreich gebratene Froschschenkel isst!

Die armen Frösche!

Alice (11)

 

 

 

 

Weitere Infos

Unsere Broschüren zu diesem Thema:

• Du bist, was du isst


• Labelführer: Das Beste für Küche und Natur

• Delikatessen aus der Folterkammer

• Gourmet mit Herz

Schreibe uns, wir schicken dir gerne eine dieser Broschüren kostenlos zu.

krax@krax.ch

Froschschenkel: Tierquälerei und kein Genuss!