Pferde im Film

Wir finden es toll, dass du dir so viele Gedanken über Pferde im Fernsehen machst! Natürlich interessiert sich auch Krax mehr für die Pferde als für die Cowboys. :-)

Du hast ein ganz wichtiges Thema angesprochen: Wie es eigentlich den Tieren im Film geht. Heute achtet man am Filmset zum Glück besser auf die Tiere als früher und bei vielen Kinofilmen hast du vielleicht auch schon den speziellen Hinweis im Abspann gesehen, dass «für diesen Film keine Tiere leiden mussten».

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass auch «normale Dreharbeiten» für die Tiere (Pferde, genauso wie für die Hunde, Katzen, Schimpansen, Hasen, Schweine etc.) ein riesengrosser Stress sind (fremde Umgebung, fremde Menschen, Scheinwerfer, laute Geräusche, Hektik etc.), nicht zu vergessen die langen Transporte zu den Drehorten und die tägliche Dressur durch die Tiertrainer.

Hier hilft heute die Technik den Tieren: Viele Szenen könnten heute per Computer animiert werden und ersparen so richtigen Tieren den ganzen Stress. Es gibt schon ganze Filme, in denen kein einziges Tier mehr vorkommt - toll, nicht?

Und je besser Tiere im Vorfeld von den Zeichnern, Computerkünstlern und Drehbuchschreiber beobachtet und studiert wurden, desto lebendiger und «echter» erscheinen sie dann im Animationsfilm.

Wenn im Fernsehen ein Film kommt über Western, dann sind die Cowboys ja meistens auf den Pferden. Wenn sie dann abgeschossen werden, und die Pferde davon galoppieren, dannf rage ich mich immer, ob es den Pferden etwas gemacht hat. Obwohl es ihnen nie was gemacht hat, mache ich ir mehr Sorgen um die Pferde, als um die Cowboys. Die Pfere tun mir immer viel mehr leid.

Jorine (11)