Was bedeutet Spielen für Hunde?
Welpen messen im Spiel ihre Kräfte, entwickeln dabei Körperbeherrschung sowie erstes Jagdverhalten und lernen miteinander umzugehen. Wenn Hunde miteinander herumtollen, dann zeigen sie oft ein typisches «Spielgesicht» mit halboffenem Mund, das dem anderen sagt, dass es nicht ernst gemeint ist, auch bei Beissspielen und Verfolgungsjagden nicht. Beim Spiel wechseln die Rollen dauernd: Mal ist der eine der Verfolger, mal der andere. Erwachsene Hunde spielen nicht mehr so viel wie Welpen.
Krax’ Spieltipps für Hunde
Spiel mit der Nase
Verstecke Hundespielsachen, drinnen in einer Schachtel mit Korkzäpfen, unter Seidenpapier, an verschiedenen Orten in der Wohnung, draussen auf einem Baumstamm, unter einem Busch, hinter einer Kiste, und der Hund muss sie mit der Nase suchen und dir zurückbringen.
1, 2 oder 3?
Stelle drei unterschiedliche Dosen hin, aber nur unter einer ist eine Belohnung oder der Lieblingsball des Hundes versteckt. Der Hund wartet im Sitz, bis du ihm sagst, dass er sich eine Dose aussuchen soll. Wenn er die falsche erwischt, muss er wieder zurück ins Sitz und es nochmals versuchen. Wenn er die richtige Dose erwischt, bekommt er die Belohnung oder den Ball.
Spielzeug basteln
Bastle ein Spiel für den Hund, bei dem er mit Pfote oder Schnauze einen Spielklotz wegnehmen, ein Hölzchen wegschieben, eine Scheibe drehen oder eine Wippe kippen muss, um an eine Belohnung zu gelangen.
Übungen in der Hundeerziehung sind meistens
auch Spiel für den Hund!
Parcours
Lege draussen einen Parcours für dich und den Hund aus: Gemeinsam geht ihr dann über kreuz und quer hingelegte Äste, eine Rampe oder eine Treppe hoch, über einen Baumstrunk, im Slalom um Bäume oder Pfosten herum, unter einer Kette durch, über Sand, eine am Boden liegende Plache – alles gemeinsam, dann macht es Spass.
Achtung: Junge Hunde unter einem Jahr sollten
nicht zu viel Treppensteigen, hoch- und runterspringen,
weil es für ihre Gelenke nicht gut ist!
Was mögen Hunde?
Ich weiss, ...
... dass grosse wie kleine Hunde viel Bewegung brauchen.
Neben kurzen Spaziergängen zum Versäubern ist täglich ein längerer Spaziergang (auch mal ohne Leine) wichtig. Ich kann den Hund immer zurückrufen.
... dass Hunde Gruppentiere sind und Kontakt mit anderen Hunden und Menschen brauchen.
Ich lasse den Hund daher nicht zu lange ganz allein (nie länger als vier Stunden!).
... dass Hunde artgerechtes Futter und Wasser brauchen.
Auf längere Spaziergänge, vor allem wenn es heiss ist, nehme ich immer Wasser und ein Trinkgefäss für den Hund mit!
... dass Hunde Spiele für Kopf und Nase brauchen.
Ich spiele mit dem Hund sinnvoll: mit Such-, Versteck- und Lernspielen, die ich mir selber ausdenke (keine wilden Zerr- oder Wurfspiele).
... dass Hunde eine Erziehung brauchen, damit sie angenehme tierische Mitbürger sind.
Verantwortungsvolle Hundebesitzer besuchen vor der Adoption des Hundes einen Theoriekurs und nachher einen Erziehungskurs.
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Wichtige Links
Informationen zur Haltung von Hunden findest du auf
www.tierschutz.com
www.tiererichtighalten.ch
Beim Spielen
mit dem Hund ist immer eine erwachsene Person dabei!

Hunde, grosse wie kleine,
brauchen täglich viel Bewegung.



