Mitmachaktion «Mein Pelz gehört mir»
Im Winter müssen wir uns warm anziehen. Wir brauchen warme Jacken, Kappen, Handschuhe und Schuhe. Viele dieser Winterkleider sind mit Bordüren aus Echtfell versehen. Das ist ein Problem. Die Pelzindustrie verspricht uns, dass es sich beim Pelz um ein hochwertiges Naturprodukt handle. Die Wahrheit jedoch ist: Pelz aus artgerechter Haltung gibt es nicht.
Enormes Tierleid
Früher richtete sich der Protest vor allem gegen reiche Leute, welche sich teure Pelzmäntel leisten konnten. Inzwischen werden Winterjacken mit Pelzkragen, Strickmützen mit Fellknäuel und Schuhe mit Bordüren und Innenfutter aus Echtfell angeboten. Das ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Werden sie darauf aufmerksam gemacht, antworten sie: «Das ist doch nicht so schlimm! Es ist ja nur ein ganz kleines Stück Pelz.»
Füchse auf Pelztierfarmen leben in engen Drahtgitterkäfigen, in denen sie sich kaum bewegen können. Ihr Leben ist kurz und mit viel Leid verbunden. Auch ein noch so kleines Stück Pelz bedeutet grosses Tierleid.
Was kannst du tun?
Bestelle den Flyer «Echt- oder Kunstpelz?» und lerne den Unterschied zwischen Echt- und Kunstpelz kennen. Achte darauf, dass du keine Winterkleider mit Echtpelz kaufst. Informiere auch deine Freundinnen und Freunde darüber.
Mach mit
bei der Krax~Aktion
«Mein Pelz gehört mir»
Echt- oder Kunstpelz?
Echtpelz wird für die Verwendung in der Mode oft so geschoren und gefärbt, dass Echt- und Kunstpelz kaum noch voneinander zu unterscheiden sind. Es gibt ein paar Tipps, um Echt- von Kunstpelz zu unterscheiden.
Ledertest: Echtpelz wird mitsamt Leder gewonnen und verarbeitet. Zieh die Haare vorsichtig auseinander. Am darunter liegenden Gewebe kannst du erkennen, ob es sich um ein künstlich gewebtes Muster bzw. Stoff handelt oder ob die Haare auf echtem Leder haften.
Unterwolletest: Zieh die oberen Haare des Pelzes etwas auseinander und schau, was darunter zum Vorschein kommt. Ist der Pelz lang bzw. ungeschnitten, ist bei Echtpelz manchmal eine Unterwolle zu erkennen. Diese besteht aus ganz feinen, dichten und flauschigen Haaren.
Windtest: Echtpelz bewegt sich oft schon bei leichten Brisen. Wenn du nur ganz leicht über den Pelz bläst und sich die Haare trotzdem bewegen, hast du sehr wahrscheinlich Echtpelz vor dir.
Geruchstest: Du kannst Echt- von Kunstpelz unterscheiden, indem du ein paar Haare verbrennst. Wenn du einen synthetischen Geruch wahrnimmst und die Haare zu kleinen, harten Klümpchen verschmelzen, handelt es sich um Kunstpelz.
Zerfallen die Haare jedoch und es riecht nach verbrannten Haaren, so handelt es sich um Echtpelz.
Echtpelz:

Kaufe keine Winterkleider
mit Bordüren aus Echtpelz.
Der Pelz gehört den Tieren.
Pelzfreie Mode
Auf der Website www.furfreeretailer.com findest du Geschäfte, welche garantiert keinen Echtpelz anbieten und in denen du mit gutem Gewissen einkaufen kannst.
