Fuchs

Warum leben Füchse in den Städten?
Weil sie dort Nahrung im Überfluss finden. Zu ihrem eigenen Wohl ist es wichtig, die Füchse nicht zu füttern. Wird ihnen die Nahrung sozusagen «vorgesetzt», verlieren sie ihre natürliche Scheu vor dem Menschen.

Füchse darf man nie berühren!
Sie könnten Krankheiten (Tollwut, Fuchsbandwurmbefall) übertragen. Deshalb ist es wichtig, Gemüse und Früchte aus dem Garten oder Wald gründlich zu waschen, um eine Ansteckung zu vermeiden. Aber bitte keine Panik: Diese Krankheiten sind in der Schweiz ganz selten!

Weisst du, wie der Fuchs Nagetiere jagt?
Er benutzt dazu den so genannten «Mäusesprung», eine besondere Beutesprungtechnik: Er springt mit geschlossenen Beinen hoch und stürzt sich dann mit den Vorderpfoten auf seine Beute.

Kennst du den Unterschied zwischen einem Fuchsbau und einem Dachsbau?
Fuchsbau und Dachsbau sind einander sehr ähnlich. Der Dachsbau ist jedoch viel ordentlicher als der Fuchsbau. Der Dachsbau kann auch grösser und komplexer sein. Füchse übernehmen manchmal einen verlassenen Dachsbau.

Ich weiss, dass

... der Fuchs in Familiengruppen lebt: Rüde und Fähe (Weibchen) mit den Frühjahrswelpen. Die Jungfüchse sind im Alter von rund zehn Monaten (nach Ende des Sommers) ausgewachsen und verlassen den elterlichen Bau.
... sich das Sommerfell des Fuchses von seinem Winterfell unterscheidet. Auch der Fuchs zieht sich wie wir seinen Wintermantel über: Er hat Deck- oder Grannenhaare (die als zusammenhängende Schutzhülle dienen) und Woll- oder Flaumhaare (ähnlich wie Daunen).
... es immer mehr Füchsen in der Stadt gefällt, da sie dort leicht zu vielfältiger Nahrung gelangen. Sie ernähren sich von Abfällen aus unseren Mülleimern, Komposthaufen oder gar von Katzennahrung, die im Garten bereitgestellt wird. Auf der Nahrungssuche helfen ihnen ganz besonders ihr Geruchs- und ihr Gehörsinn.
... der Fuchs schlau ist, denn er ist äusserst anpassungsfähig. Er kann sich sowohl in sehr abgelegenen Wäldern als auch mitten in einer Stadt, wie beispielsweise Zürich, zuhause fühlen.